Willkommen auf Business-Model-Innovation.com

«Business Pläne bringen nicht den Nutzen, den man sich erhofft hat. Es braucht bessere Werkzeuge für Gründer. Patrick Stähler, Thomas MeyerGottschalk & Ash und die Wolfsburg AG haben sich zusammengetan, um einen Werkzeugkasten zu entwickeln, mit dem Gründer aus ihrer Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln und umsetzen können. 

Der Werkzeugkasten erscheint 2013. Falls Sie mehr darüber wissen wollen, dann klicken Sie bitte hier.»

Grundlagen zu Geschäftsmodellen und Geschäftsmodellinnovationen

Auf dieser Webseite zeige ich einige Begriffe auf, die wichtig sind, um Geschäftsmodelle zu verstehen und um Geschäftsmodellinnovationen zu entwickeln.

Unternehmen versuchen mit ihrer Strategie immer einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Wettbewerbern aufzubauen, um sich so positiv von ihren Konkurrenten abzusetzen. Traditionell setzen Unternehmen auf innovative Produkte, besseren Service oder optimierte Prozesse, die zu geringeren Kosten führen.

Geschäftsmodellinnovationen als Strategie

Bei Geschäftsmodellinnovationen dagegen geht es nicht darum, Bestehendes effizienter oder besser zu machen, sondern bewusst sein Geschäftsmodell in Frage zu stellen und das Geschäftsmodelle zu verändern. Geschäftsmodellinnovationen helfen, sich gegenüber Wettbewerbern zu differenzieren.

Ein klassisches Beispiel für solch eine Strategie als Geschäftsmodellinnovator ist Dell. Dell hat nicht versucht, Compaq oder IBM mit dem dominanten Geschäftsmodell der PC-Industrie zu kopieren, sondern es hat ein neues Geschäftsmodell geschaffen, dass bewusst auf Vertriebspartner verzichtet. Was anfänglich nachteilig war, da Dell nicht auf einen breiten Vertrieb von Partnern zählen konnte, erwies sich beim Aufkommen des Internets als vorteilshaft, da über das neue Medium Dell seine Kunden erreichen konnte, ohne von Vertriebspartnern abhängig zu sein. Zusätzlicher Nutzen des Direktvertriebs war, dass Build-to-order, also das Bauen eines Computers nach Kundenwünschen, möglich wurde.

Unternehmer in jeder Branche können versuchen durch bewusste Veränderungen des Geschäftsmodells, sich von Wettbewerbern zu differenzieren. IKEA ist ein solcher Geschäftsmodellinnovator, der zwei Wertschöpfungsstufen (Transport und Zusammenbau), die früher Teil der Leistungen des Möbelhandels waren, an den Kunden übertragen hat. Was wie eine Schlechterstellung des Kunden erscheint, hat für diesen aber den Vorteil, dass er sein Möbel sofort mitnehmen und zuhause verwenden kann. Möbelkauf wird zum Spontankauf.

Was sich hinter Geschäftsmodellen und Geschäftsmodellinnovationen verbirgt, zeigt die Sektion Definitionen. Hinter dem Abschnitt Buch verbergen sich weitere Informationen über das Buch Geschäftsmodelle in der digitalen Ökonomie, wie z.B. das Inhaltsverzeichnis und Volltext-Ausschnitte.

Die Inhalte dieser Seite basieren auf dem Buch "Geschäftsmodelle in der digitalen Ökonomie: Merkmale, Strategien und Auswirkungen", das im Herbst 2001 beim Josef Eul Verlag erschienen ist.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Schicken Sie mir einfach eine Email an Patrick.Staehler[at]gmail.com.

To top